Mit KI lassen sich Stimmen klonen und Gesichter täuschend echt in neue Zusammenhänge setzen. Rechtlich ist die Stimme Teil des Persönlichkeitsrechts und ein geschütztes personenbezogenes Datum – sie darf nicht ohne Weiteres dauerhaft gespeichert oder für KI-generierte Aufnahmen verwendet werden.
Zugleich können Deepfakes ein legitimes Mittel der Satire sein. Dieser Spannung bin ich in meinem Essay „Ein Plädoyer für Deepfakes als Instrument der Satire“ nachgegangen; beim Filmfest München habe ich darüber gesprochen, wem die Stimme im Synchronstudio gehört.
Ich vertrete Menschen, deren Stimme oder Bild ohne Erlaubnis verwendet wird – und berate diejenigen, die mit synthetischen Medien arbeiten wollen.



